Gartenprojekte

und Gartenspaß

Einfach ein paar Gedanken zu unserem Garten festhalten und mit euch teilen.

Projekt Gartenbrunnen bohren

4. März, 2019 | mario

Spatenstich für den zukünftigen Gartenbrunnen
Spatenstich für den zukünftigen Gartenbrunnen

Nach dem heißen und wirklich sehr trockenen Sommer 2018 ist der Gartenbrunnen das wohl wichtigste Projekt dieses Jahr. Eigentlich stand der Gartenzaunbau an oberster Stelle, aber was nützt ein eingezäuntes Stück Land auf dem nichts wächst weil alles vertrocknet.

Megaprojekt hab ich es an dieser Stelle genannt weil es doch sehr Kostenintensiv und durchaus auch langwierig werden kann, wie man sehr schön an dieser Stelle nachlesen kann. Danke für diese ausführliche Darstellung, mal sehen ob ich das ebenfalls so gut hinbekomme.


Warum überhaupt einen Brunnen bohren?

Unser Garten verfügt über keinen Wasseranschluss, genauso wenig gibt es Strom, aber Inselanlagen sind relativ günstig, je nach Anforderung. Da sieht es mit der Beschaffung von Gießwasser schon um einiges schwieriger aus. Anfangs haben wir das Wasser in Kanistern von zuhause mitgebracht, immer in der Hoffnung die Regenfässer füllen sich auf natürliche Weise, aber das war wohl eine trockene Luftnummer. Die einfache Strecke zum Garten beträgt ca. 35 km, das ist ziemlich suboptimal in einem heißen Sommer. Der Anruf beim zuständigen Wasserversorger war dann auch sehr ernüchternd. Über 6000 € für ca. sieben Meter Wasserleitung. Dafür bekomme ich ein Gartenhaus und einen Brunnen. In der Hoffnung überhaupt auf Wasser zu stoßen, das muss ich fairerweise dazu schreiben. Allerdings haben die Anliegenden Nachbarn auch Hausbrunnen, so stirbt die Hoffnung wenigstens zuletzt.

Der Hauptanteil des benötigten Gießwassers soll zwar aus den Regenfässern kommen, aber die müssen sich halt auch füllen. Das sind die Gründe die für den Brunnen sprechen.

Gartenbrunnen bohren kosten

Zu den Kosten kann ich im Moment noch wenig schreiben, ich gehe da vielleicht auch etwas blauäugig heran. Mein Plan ist zuerst einmal mit einem Handelsüblichen Brunnenbohrer los zu legen und überhaupt auf Wasser zu stoßen. So steht auf der Kostenseite schon mal der benötigte Bohrer mit ca. 80 €. Recht überschaubar soweit, oder :).

Die Genehmigung kostet auf Nachfrage beim Amt noch nichts. So hab ich mir die auch gleich eingeholt. Das gilt für das Vogtland in Sachsen, wie es anderenorts aussieht weiß ich nicht. Lässt sich aber herausfinden und sollte, meiner Meinung nach, unbedingt vorher erledigt werden. Wer einfach drauf los bohrt riskiert ein beträchtliches Bußgeld. Bei der Abgabenlast in Deutschland kann das keiner freiwillig wollen. Dann kommen natürlich noch jede Menge andere Kosten auf mich zu, aber solange keine Wasser in Sicht ist werde ich nicht alles weitere schon mal kaufen, sondern nach und nach, je nach Projektfortschritt.

Traurig ist, der Bestellte Bohrer wurde zwar geliefert, leider fehlen 4 Meter Verlängerung. Dem Händler hab ich schon geschrieben, er meinte der Rest der Bestellung liegt schon im Versand und erreicht mich irgendwann. Na hoffentlich.

Weiter mit dem Gartenbrunnen Projekt geht es hier.



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Kommentare

3 Kommentare

  • Reens-Blog.de

    Moin,
    Danke für die Nennung!
    Viel Erfolg mit deinem Projekt. Weißt du denn wie tief du musst?

  • mario

    Hi, gerne, hab mir ja auch deine ganzen Beiträge durchgelesen :). Naja, der Wasserversorger meinte das Grundwasser steht ziemlich hoch, daraufhin hab ich mich mal mit dem GeoPortal Sachsen versucht, habs dann gelassen und einfach den 9m Bohrer bestellt.

  • Reens-Blog.de

    Na dann Glück auf!
    Bei meinem Standort waren es ja auch eher wage Angaben. Ein Mix aus Erfahrungswerten (Nachbarn) und städtischen Messdaten. Nachordern kann man immernoch. Hab ich ja auch 2-3 Mal gemacht.

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